Premiere in Oberösterreich für ökologischen Holzwohnbau

tgaplan+ Beratende Ingenieure hat die Projektierung und Objektüberwachung der elektrotechnischen Gewerke über.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19 hochwertige Wohnungen werden im 1. Holzwohnbau Oberösterreichs ab Sommer 2016 ihren Mietern übergeben.

 

Foto: x architekten ZT GmbH (frei)

 

 

Im ehemaligen Schülerinnenheim der Stadtpfarre Urfahr in Linz entsteht ein Vorzeigeprojekt für Wohnbau mit Holz. Voraussichtlich im Sommer 2016 werden hier 19 hochwertige Mietwohnungen fertiggestellt. tgaplan+ Beratende Ingenieure ist für die Planung und Bauüberwachung der elektrotechnischen Gewerke verantwortlich.

Grein, 17. März 2016 – Im 1. Holzwohnbau Oberösterreichs an der Linzer Rosenstraße sollen ab Sommer dieses Jahres 19 Wohnungen der Diözesanen Immobilien-Stiftung (DIS) an ihre Mieter übergeben werden. „Bei diesem Projekt legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheitstechnik“, berichtet Ing. Helmut Schartmüller, Geschäftsführer und Eigentümer von tgaplan+ Beratende Ingenieure. Der Greiner Unternehmer ist mit seinem Team für die Planung und Bauüberwachung der elektrotechnischen Gewerke zuständig. Zudem wird für den innovativen Holzwohnbau ein spezielles Brandschutzkonzept von IMS – Brandschutz Ingenieurbüro GmbH umgesetzt.

 

600 Kubikmeter Holz werden verbaut

Für den ersten fünfgeschoßigen ökologischen Holzwohnbau in Oberösterreich werden rund 600 Kubikmeter Holz verwendet. Holz spielt im Gebäude eine gesamtheitliche Rolle. Das Material kommt sowohl bei der Konstruktion als auch bei den Oberflächen zum Einsatz – unter anderem als Zimmerdecke, Wand und Fußboden. Zu den weiteren Schwerpunkten des ökologisch nachhaltigen Baus gehören Fernwärme und eine Photovoltaikanlage. Für die Bewohner wird ein Garten mit Hochbeeten und Lauben angelegt. Durch den nachhaltigen Einsatz des Baustoffes Holz können rund 1.200 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid eingespart werden. Das entspricht jener Menge, die ein modernes Auto auf rund zehn Millionen Kilometern ausstößt.

 

Vorreiterrolle im oö. Holzwohnbau

Für die Architektur des Holzwohnbaus ist die x architekten ZT GmbH aus Linz zuständig, die darauf achtet, dass sich die Fassade an der Straßenseite an den Nachbarhäusern orientiert. Somit passt der Bau gut ins Gesamtbild des Viertels. Bauträger ist die Diözesane Immobilien-Stiftung (DIS). Diese kümmert sich um Liegenschaften und Häuser, die Ämter und Einrichtungen der Diözese beherbergen wie beispielsweise Schulen oder Bildungshäuser. Mit dem Projekt an der Linzer Rosenstraße übernimmt die DIS eine Vorreiterrolle im Bereich des Holzwohnbaus in Oberösterreich.