+ ASPERN: BUNDESSCHULGEBÄUDE IN DER SEESTADT FERTIG

 

Das kürzlich fertiggestellte Bundesschulgebäude in der Seestadt Aspern steht nach zweijähriger Bauzeit ab Herbst für den Unterricht zur Verfügung. Rund 1.100 Schüler finden künftig Platz in der neuen Bildungseinrichtung, die von der BIG (Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.) errichtet worden ist.

 

Unter der architektonischen Feder von fasch&fuchs.architekten wurde das neue Schulgebäude als flache, terrassierte Grünlandschaft entworfen, dabei ist der „Begehbare Bildungshügel“ entstanden: Die Schüler haben direkten Zugang zu den begrünten Freibereichen des Schulareals und können diese zur Erholung und zum Spielen nutzen, aber auch zum Lernen an der frischen Seestadt-Luft.  

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Günther Schartmüller  

Der Innenbereich wurde in der Sekundarstufe I nach dem Clustersystem gestaltet, wobei hier mehrere Klassenzimmer um einen offenen Raum gruppiert sind, der für Gruppenarbeiten genutzt werden kann. Für die Sekundarstufe II sind die Lehrbereiche im Departmentsystem angeordnet, es gibt also beispielsweise ein Department für Sprachen oder eines für Naturwissenschaften und die Schüler werden jeweils in dem für ein Fach vorgesehenen Lehrraum unterrichtet.

Im Zentrum des kompakten Baukörpers befindet sich das „Schulwäldchen“ – ein Freiraum, der zur optimalen Belichtung durch einen Einschnitt geschaffen wurde.

 

Das Architekturbüro fasch&fuchs.architekten wurde nach gewonnenem Wettbewerb mit der Generalplanung des neuen Bundesschulgebäudes beauftragt (Projektleitung: DI Fred Hofbauer), tgaplan+ Beratende Ingenieure als Fachplaner für die Elektrotechnik ins Boot geholt. Die Bereiche Installationstechnik, Lichttechnik, Fördertechnik, Medientechnik und Sicherheitstechnik fielen in diesen Kompetenzbereich, genauso wie die Planung der Energieverteilung und der EDV-Aktivkomponenten, die die netzwerktechnische Versorgung der Schule sicherstellen.