+ BAUBEGINN AM CAMPUS IN ROTHOLZ

 

In Rotholz konnte vor kurzem mit dem Bau der neuen Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Lebensmittel- und Biotechnologie begonnen werden. Nachdem der offizielle Spatenstich bereits vor etwa einem Jahr erfolgt war, mussten vorerst noch infrastrukturelle Maßnahmen umgesetzt werden. Die Verbindung zwischen der bestehenden Landwirtschaftlichen Lehranstalt und der neuen HBLFA wurde mittels einer großzügigen Unterführung unter der Rotholzer Straße geschaffen, schließlich sollen die Standorte zu einem Campus zusammenwachsen.

 

 

 

 

 

 

 

+ NACHHALTIG

Die Planung erfolgte nach dem Standard „klimaaktiv Gold“, wobei Kriterien wie Qualität, Wirtschaftlichkeit und Energiebedarf zu berücksichtigen sind.

Visualisierung: BME/Adamer°Ramsauer 

 Der von der Arbeitsgemeinschaft der Architekten Adamer°Ramsauer-BME entworfene Gebäudekomplex gliedert sich in drei jeweils miteinander verbundene Baukörper und fügt sich harmonisch in die Landschaft ein. Das dreigeschossige Schulgebäude aus Holz mit seinen 13 Klassen, den Arbeits- und Praxisräumen sowie der Lehrküche bildet den Mittelpunkt des Areals und ist über die Doppelturnhalle mit dem lichtdurchfluteten Internat verbunden. Die Verbindung vom Schul- zum Forschungsgebäude, in dem auch die Käserei samt Besuchergalerie sowie Labors untergebracht sind, erfolgt über eine Brücke.

tgaplan+ Beratende Ingenieure zeichnen bei diesem Projekt für die Planung sämtlicher TGA-Gewerke verantwortlich – für das Vorzeigeprojekt in vielerlei Hinsicht eine besondere Herausforderung: Die Planung erfolgte nach dem Standard „klimaaktiv Gold“. Höchste Qualität, beste Wirtschaftlichkeit und niedriger Energiebedarf waren die Kriterien zur erfolgreichen Erlangung des Gütesiegels, was beispielsweise versorgungstechnisch mittels Anschluss an die bestehende Biomasse-Nahwärme Rotholz und der Errichtung einer Photovoltaikanlage gelang.

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