+ WENN KLOSTERMAUERN GESCHICHTEN ERZÄHLEN

 

Das Missionshaus St. Gabriel in Maria Enzersdorf ist ein Ort mit bewegter Geschichte. 1889 gegründet und 1904 fertiggestellt haben die roten Klinkermauern des Missionshauses schon viel an Geschichte miterlebt. Das Kloster war nicht nur Ausbildungsstätte der Steyler Missionare, sondern auch ein geistiges Zentrum für Wissenschaft und Forschung und funktionierte mit den untergebrachten Betrieben wie ein Mikrokosmos. Die gesellschaftlichen und kirchlichen Umwälzungen gegen Ende des 20. Jahrhunderts gingen allerdings auch an St. Gabriel nicht spurlos vorüber. Einige Einrichtungen im Haus wurden geschlossen, ein neues wirtschaftliches Nutzungskonzept musste her. So ist der Standort zu dem geworden, was er heute ist: Heimat innovativer Lebenswelten, mit Hotellerie und Gastronomie, Werkstätten, Start-ups, Büros und sozialen Einrichtungen.

 

 

 

 

 

 

 

+ WELTOFFEN

Im „Gabrium“ ist jedes Stockwerk einem anderen Erdteil gewidmet und greift typische Stilelemente des jeweiligen Kontinents auf.

Foto: amm ZT-GmbH

 

Saniert wurde und wird in mehreren Bauetappen. Im Frühjahr dieses Jahres konnte der zweite Bauabschnitt erfolgreich abgeschlossen werden. Mit dem „Gabrium“ beheimatet St. Gabriel nun ein Hotel der etwas anderen Art, und auch die Bereiche Foyer, Empfang, Seminar, Aula und Küche wurden trotz laufenden Betriebs des Missionshauses komplett neu gestaltet. tgaplan+ Beratende Ingenieure übernahmen bei diesem Projekt – wie auch schon in der ersten Bauetappe – die Planung und Bauüberwachung sämtlicher TGA-Gewerke. Die besondere Herausforderung dabei war der Denkmalschutz, doch die Zusammenführung des historischen Bestands mit dem neuen Stand der Technik ist bestens geglückt. Weitere Umbauarbeiten innerhalb der Klostermauern werden folgen, nach dem Motto „Altes bewahren, um Neues zu schaffen.“ gibt es noch viel zu tun in St. Gabriel.